Jersey City-Attentäter mit Verbindungen zu Schwarzen Hebräern

Jersey City-Attentäter mit Verbindungen zu Schwarzen Hebräern
Bild von Igor Ovsyannykov auf Pixabay

Die chaotische, stundenlange Pattsituation, die am Dienstag in Jersey City mit vier Toten endete, dürfte in Verbindung mit der Gruppe der Schwarzen Hebräer stehen.

Die Schützen töteten zunächst auf einem Friedhof einen Polizisten aus Jersey City, bevor sie mit einem Lastwagen etwa eine Meile zum Koscher-Supermarkt in Jersey City fuhren. Dort eröffneten sie die Schüsse, bevor sie das Geschäft schließlich betraten und sich verschanzten.

Stecken Schwarze Hebräer hinter Angriff?

Einer der Angreifer war wohl mit der Bewegung der sogenannten Schwarzen Hebräer verbunden.

Die Schwarzen Hebräer sind afroamerikanische Personen, die glauben von antiken Israeliten abzustammen und sich nicht mit der jüdischen Glaubensgemeinschaft verbunden sehen. Häufig äußert sich die Bewegung antisemitisch und aggressiv gegenüber Menschen mit jüdischem Glauben.

Schriftstück sichergestellt

Der tödliche Angriff am Dienstagnachmittag führte über mehrere Stunden hinweg zu chaotischen Szenen in der Stadt. Die Angreifer David N. Anderson (47) und Francine Graham (50) wurden ebenfalls bei den Schüssen getötet.

Die Behörden überprüften unter anderem einen Zettel im gestohlenen Lastwagen der Schützen, der sowohl antisemitische als auch antipolizeiliche Schriften enthielt.


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