Ski-Star Marcel Hirscher verzichtet in dieser Saison auf alle Starts im alpinen Weltcup sowie bei den Olympischen Spielen. Der frühere österreichische Serien-Gesamtweltcupsieger, der inzwischen für die Niederlande antritt, begründete dies mit mangelnder Wettbewerbsfähigkeit. „Wenn ich wieder Weltcup-Rennen fahre, dann möchte ich das ordentlich machen. Das ist derzeit einfach nicht möglich. Deshalb wird es für mich in diesem Jahr keine Rennen und auch keine Olympischen Spiele geben“, sagte der 36-Jährige in einer Videobotschaft auf Instagram.
Hirscher – achtmaliger Gesamtweltcupsieger, zweimaliger Olympiasieger und siebenmaliger Weltmeister – hatte seine Karriere ursprünglich 2019 beendet. Fünf Jahre später kündigte er sein Comeback für die Niederlande an, das Heimatland seiner Mutter. Im Dezember 2024 erlitt Hirscher im Training einen Kreuzbandriss. Seitdem wurde darüber spekuliert, dass er in diesem Winter in den Weltcup zurückkehren könnte. Sein erster Start war ursprünglich zum Saisonauftakt in Sölden erwartet worden.
Hirscher: Aktuelles Tempo nicht weltcuptauglich
Der zweimalige Olympiasieger hat nun eine Rückkehr in den Weltcup in dieser Saison ausgeschlossen. „Das Tempo, das ich aktuell fahren kann, ist nicht weltcuptauglich. Ich konnte mit den Besten trainieren – das war großartig. Wir hatten sensationelle Trainingseinheiten auf der Reiteralm. Es war cool zu sehen, was es wirklich braucht, um Weltklasse zu sein. Aber das ist bei mir einfach nicht drin“, erklärte Hirscher.
Hinzu kam eine Zwangspause wegen einer Wadenverletzung, außerdem verhinderten Hüftprobleme, dass er das nötige Tempo und Vertrauen fand, um konkurrenzfähig zu sein. Mit seiner aktuellen Entscheidung ist kein erneuter Rücktritt verbunden. „Ich werde weiter trainieren, und vielleicht schaffe ich es nächstes Jahr“, kündigte Hirscher an.







