Kurz vor Corona-Ausbruch: Belgien zerstörte Schutzmasken

Kurz vor Corona-Ausbruch: Belgien zerstörte Schutzmasken
Bild von Nana Cola auf Pixabay

Atemschutzmasken sind derzeit ein besonders gefragtes Gut in Europa. Ausgerechnet kurz vor dem Ausbruch des Coronavirus, zerstörte Belgien Millionen Stück.

Auch Belgien wird vom Coronavirus heimgesucht. Besonders gefragt sind in Zeiten der hochansteckenden Krankheit Atemschutzmasken. In medizinischen Einrichtung quer durch Europa werden diese nämlich langsam knapp.

So importierte beispielsweise Österreich unlängst unzählige Tonnen Schutzausrüstung aus China (wir berichteten) und konnte Millionen Schutzmasken, die eigentlich abgelaufen waren, zur Verwendung freigeben.

Belgien zerstörte Masken

Weniger klug dürfte dabei Belgien vorgegangen sein. Das Land, in dem bereits 75 Menschen am Coronavirus verstorben sind, hat wohl kurz vor Beginn des Ausbruches Millionen Atemschutzmasken zerstört.

Diese waren eigentlich zur Bekämpfung der Schweinegrippe im Jahr 2009 angeschafft worden und bereits abgelaufen. Das soll aber kein Problem sein, denn auch in Österreich wurden, teils noch ältere, abgelaufene Schutzmasken für voll funktionsfähig erklärt. Sechs Millionen Masken soll Belgien entsorgt haben – und aus Kostengründen keine neuen angeschafft haben.

Besonders bitter: Die Atemschutzmasken wären allesamt vom Typ FFP2 gewesen – die einzige Art von Masken, die Coronaviren effektiv aufhält.


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