Mittelmeerroute: Illegale Einwanderung um 46% gestiegen

Mittelmeerroute: Illegale Einwanderung um 46% gestiegen
Bild von Carabo Spain auf Pixabay

Insgesamt ist laut Frontex ein Rückgang zu verzeichnen, obwohl die Zahl der illegalen Migranten, die nach Griechenland einreisen, erheblich gestiegen ist.

Die illegale Einwanderung in die Europäische Union ist nach Angaben der Europäischen Grenz- und Küstenwache auf den niedrigsten Stand seit 2013 gesunken, obwohl die Zahl der Ankünfte in Griechenland erheblich gestiegen ist.

Frontex teilte mit, dass nach vorläufigen Zahlen für 2019 die an den Außengrenzen des Blocks festgestellten illegalen Übergänge um 6% auf etwas mehr als 139.000 abgenommen haben.

Mittelmeerroute verzeichnet Zuwachs

Der Rückgang war vor allem auf einen deutlichen Rückgang der Zahl der Menschen zurückzuführen, die aus Westen die europäischen Küsten erreichten, während die Ostmittelmeerroute einen entsprechenden Anstieg verzeichnete.

Etwa 14.000 Menschen, hauptsächlich aus Tunesien und dem Sudan, nutzten die Route von Nordafrika – hauptsächlich Libyen – nach Italien und Malta.

Auf der östlichen Mittelmeerroute nach Griechenland habe der Migrationsdruck von Frühjahr bis September zugenommen. 2019 seien mehr als 82.000 illegale Migranten auf der Route aufgetaucht – ein Anstieg von 46% gegenüber dem Vorjahr. Das ist auch der höchste Wert seit 2016.


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