Mundschutzpflicht in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern

Mundschutzpflicht in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern
Foto: Pavel Anoshin on Unsplash

Bayern und Mecklenburg-Vorpommern wollen wie bereits Sachsen die Ausbreitung des Coronavirus mit einer Maskenpflicht bekämpfen.

Zeitgleich mit der Öffnung geschlossener Geschäfte werde Bayern in der kommenden Woche eine Verpflichtung zum Tragen von Schutzmasken in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln einführen, kündigte Ministerpräsident Markus Söder in einer Regierungserklärung im bayerischen Landtag in München an.

Für den gesamten ÖPNV

“Das gilt für den gesamten ÖPNV, für alle Geschäfte, auch die bislang schon offen waren”, sagte Söder. Schals und selbst genähte Masken reichten aus, wenn sie Mund und Nase bedeckten. Medizinische Atemschutzmasken seien knapp und blieben deswegen Ärzten und anderem Gesundheitspersonal vorbehalten.

Er sei sich mit den Ministerpräsidenten von Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz einig in der Einschätzung: “Appelle allein werden wahrscheinlich nicht die notwendige Sicherung sein.”

Ab 27. April Mundschutzpflicht

Mecklenburg-Vorpommern kündigte am Montag ebenfalls an, am 27. April eine Mundschutzpflicht einzuführen. Dies gelte aber nur für den öffentlichen Nahverkehr, sagte ein Regierungssprecher. In Geschäften werde die Nutzung von Alltagsmasken beim Einkauf dringend empfohlen, sei aber nicht verpflichtend.

Als erstens Bundesland hatte Sachsen am Freitag eine eingeschränkte Pflicht zum Tragen von Atemschutzmasken im öffentlichen Nahverkehr und in Einzelhandelsgeschäften verhängt. Zudem werde dringend empfohlen, in der Öffentlichkeit und beim Kontakt mit Risikopersonen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, um für sich und andere das Risiko von Infektionen zu reduzieren. 


Share This