Nach Anschlag: 7 Männer in Bangladesch zum Tode verurteilt

Nach Anschlag: 7 Männer in Bangladesch zum Tode verurteilt
Photo by Ye Jinghan on Unsplash

Sieben Männer wurden am Mittwoch von einem Gericht in Bangladesch zum Tode verurteilt, nachdem sie für schuldig befunden wurden, bei der Organisation der tödlichsten Anschläge des Landes mitgewirkt zu haben.

Einer der acht angeklagten Verdächtigen wurde für nicht schuldig befunden, während die sieben, denen die Hinrichtung droht, Berufung einlegen können.

Mehr als 20 Menschen, darunter zwei Polizisten und mehrere ausländische Geiseln, wurden getötet, nachdem fünf Terroristen am 1. Juli 2016 ein gehobenes Café in der Hauptstadt Dhaka angegriffen hatten.

Die fünf Angreifer wurden von der Polizei getötet, als Beamte das Café stürmten, um eine stundenlange Pattsituation zu beenden.

Islamischer Staat bekannte sich

Die bangladeschischen Behörden richteten ein besonderes Tribunal gegen die acht Verdächtigen ein.

Als sie vor Gericht geführt wurden, hörte man einige Männer rufen: “Wir sind Soldaten des Kalifats.”

ISIS bekannte sich kurz nach dem Anschlag zur Verantwortung. Der damalige Informationsminister erklärte jedoch, es handele sich eher um die Arbeit einer anderen dschihadistischen Gruppe, der JMB, deren Angriffe religiöse Minderheiten zum Ziel hatten.


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