Nach Brexit: Großbritannien verbietet EU-Schiffen Zugang zu Fischgewässern

Nach Brexit: Großbritannien verbietet EU-Schiffen Zugang zu Fischgewässern
Bild von Foto-Rabe auf Pixabay

Diese Regelung besagt ein Fischereigesetz, das auch eine nachhaltige und klimafreundliche Fischerei gewährleisten soll – EU unzufrieden.

Das automatische Recht der EU-Schiffe, in britischen Gewässern gemäß der gemeinsamen Fischereipolitik der EU zu fischen, soll mit dem heute dem britischen Parlament vorgelegten Fischereigesetz beendet werden.

Es wird auch Maßnahmen zur Gewährleistung einer nachhaltigen Fischerei und einer „klimafreundlichen“ Fischerei in britischen Gewässern geben.

Aktivisten sehen Lücken

Das Gesetz steht im Einklang mit den Umweltverpflichtungen der Regierung und den Bestimmungen zur finanziellen Unterstützung der Fischergemeinden.

Aktivisten sagten jedoch, dass die Gesetzesvorlage nicht den Zusagen der Minister zum Schutz der schwindenden Fischbestände entsprach und zu viele Lücken aufwies.

Der Zugang zu britischen Gewässern dürfte ein wichtiger Verhandlungsfaktor mit der EU sein. Mehrere europäische Politiker haben klargestellt, dass der britische Zugang zu den lukrativen Finanzmärkten der EU davon abhängen wird, dass die europäischen Fischereiflotten weiterhin Zugang zu britischen Gewässern haben.


Share This