Nach Corona: Erste Stadt Chinas verbietet Verzehr von Hunden und Katzen

Nach Corona: Erste Stadt Chinas verbietet Verzehr von Hunden und Katzen
Bild von makropol auf Pixabay

Shenzhen ist die erste Stadt Chinas, die Lehren aus der Corona-Krise zieht. Sie verbietet den Verzehr von Hunden und Katzen.

Die chinesische Metropole Shenzhen verbietet den Verzehr von Hunden und Katzen. “Hunde und Katzen als Haustiere haben eine viel engere Beziehung zum Menschen aufgebaut als alle anderen Tiere”, erklärt die Stadtverwaltung in einer Anordnung.

“Dieses Verbot entspricht auch der Forderung und dem Geist der menschlichen Zivilisation.” Chinas hatte bereits Ende Februar den Handel und Konsum von Wildtieren verboten. Der Ursprung des Corona-Virus wird in einem Tiermarkt in der Millionenmetropole Wuhan vermutet, auf dem auch Wildtiere verkauft worden sein sollen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass das neuartige Virus von Tieren auf den Menschen übertragen wurde.

Neue Zahlen aus China

In China gibt es nach offiziellen Angaben 35 bestätigte Neuinfektionen. Zudem seien sechs weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben, teilen die Behörden mit. Damit liegt die Gesamtzahl der Infektionen im chinesischen Kernland bis einschließlich Mittwoch den Angaben zufolge bei 81.589.

Die Zahl der Verstorbenen beträgt 3318. Am Mittwoch waren noch 36 Neuinfektionen und sieben Todesfälle gemeldet worden. Außerdem gibt es 55 neue asymptomatische Fälle, also Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, aber keine Krankheitssymptome aufweisen.

(Reuters)


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