Nach Zusammenstößen mit Migranten: Mehr Truppen nach Lesbos geschickt

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Die Regierung von Lesbos fordert weitere Verstärkung, nachdem während der Proteste Tränengas auf Migranten abgefeuert wurde.

Griechenland hat in Folge von Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Tausenden von Migranten und Flüchtlingen zusätzliche Trupps der Bereitschaftspolizei nach Lesbos geschickt.

Potenziell explosive Spannungen auf der Insel sollen damit im Keim erstickt werden.

„Pulverfass vor Explosion“

Am Dienstag versammelten sich Hunderte hauptsächlich afghanische Asylbewerber in der lokalen Hauptstadt Mytilene, um gegen die Bedingungen im überfüllten Lager der Insel Lesbos zu protestieren.

„Es ist ein Pulverfass, das zur Explosion bereit ist“, sagte Kostas Moutzouris, der Gouverneur der Region. Die Bereitschaftspolizei feuerte bei den Protesten auch Tränengas ab, um die Menge zu zerstreuen.

„Die Dinge haben ein Limit erreicht, besonders auf Lesbos, wo wir 25.000 Migranten haben“, sagte der Gouverneur weiter. Die griechische Regierung in Athen stimmte zu, zusätzlich zwei weitere Bereitschaftspolizeieinheiten zu entsenden.