Nordkorea: Beamter wegen Coronavirus hingerichtet

Nordkorea: Beamter wegen Coronavirus hingerichtet
Alex_Berlin / Pixabay

In Nordkorea wurde ein Beamter zum Tode verurteilt, weil er trotz einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus ein öffentliches Bad besucht hatte.

Die Angst vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus führt zu Panikreaktionen. Während in London der erste bestätigte Fall einer Infektion verzeichnet wird, berichten Medien von einer Hinrichtung in Nordkorea: Demnach wurde ein hochrangiger Beamte in einem Schnellverfahren zum Tode verurteilt und erschossen. Er war offensichtlich vor kurzem aus China zurückgekehrt und hätte deshalb in Quarantäne bleiben müssen. Doch der Mann besuchte ein öffentliches Bad – das war Grund genug, ihn hinrichten zu lassen.

Schlimme Folgen befürchtet

Eine Ausbreitung könnte in dem Land, das von Kim Jong-un mit eiserner Hand regiert wird, schlimme Folgen haben. Angesichts des unterentwickelten Gesundheitssystems könnten tausende Menschen vom Tode bedroht sein. Das Land hat seine Grenzen zu China derzeit hermetisch abgeriegelt. Möglicherweise infizierte Personen werden rigoros überwacht.


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