Österreich: „Omas gegen rechts“ als linksextrem eingestuft?

Verwirrung in Österreich: In den vergangenen Tagen hielt sich das Gerücht, die Protestgruppe „Omas gegen rechts“ sei in einem Bundesland als linksextrem eingestuft.

Im österreichischen Bundesland Oberösterreich herrscht derzeit Aufregung. Der Grund: Angeblich soll die Polizei in internen Akten die Protestgruppe „Omas gegen rechts“ als linksextreme Bewegung eingestuft haben.

Proteste gegen Regierung

Die Gruppe hatte sich in den vergangenen Jahren bei diversen Demonstrationen und Protestveranstaltungen gegen die Regierung von Sebastian Kurz mit der rechten FPÖ eingesetzt. Die Proteste waren jedoch immer friedlich abgelaufen.

Umso größer war daher die Verwunderung über den Bericht, die „Omas gegen rechts“ seien als linksextrem klassifiziert worden. Kurz nach Bekanntwerden schrieb die Gruppe, sowie einige Sympathisanten, einen offenen Brief an den oberösterreichischen Landeshauptmann, in dem sie ihre Bedenken äußerten.

Die „Entwarnung“ folgte etwas später: Der Polizeisprecher verkündete, dass die Gruppe nicht als „linksextrem“, sondern als „linksliberal“ eingestuft werde. Auch die Betonung darauf, dass sich die Gruppe stets friedlich verhalten habe, sei in dem Bericht der Polizei vermerkt.