Österreich: So sehen die Corona-Zahlen nach den Lockerungen aus

Österreich: So sehen die Corona-Zahlen nach den Lockerungen aus
Quelle: Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten / flickr.com

Österreich war nicht nur ein Vorreiter beim Aussprechen von Corona-Maßnahmen, sondern auch bei deren Lockerung – das ist das Ergebnis.

In Österreich gibt es der Regierung zufolge nach der ersten schrittweisen Lockerung der Anti-Corona-Maßnahmen nach Ostern keinen merklichen Anstieg der Infektionszahlen.

In Österreich gibt es nach der ersten schrittweisen Lockerung der Anti-Corona-Maßnahmen nach Ostern der Regierung zufolge keinen merklichen Anstieg der Infektionszahlen. “Die erste Phase der Öffnung haben wir gut bewältigt”, sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober am Dienstag. Nachdem es anfangs tägliche Steigerungsraten der Neuinfektionen von über 40 Prozent gegeben habe, lägen sie nun bei 0,2 Prozent. Zugleich appellierte der Grünen-Politiker an die Bevölkerung, vorsichtig zu bleiben.

Der Monat Mai werde ein “Entscheidungsmonat”, sagte Anschober. “Wenn die Situation nach den weiteren Öffnungsschritten so stabil bleibt, dann hätten wir gewonnen, dann scheint es so zu sein, als ob wir Phase zwei schaffen. Aber so weit sind wir noch nicht.” Erste Ergebnisse für die zweite Öffnungsphase werde es in zehn bis zwölf Tagen geben.

Insgesamt über 15.000 Fälle

Seit 14. April durften in Österreich neben Supermärkten und Apotheken auch kleinere Geschäfte sowie Bau- und Gartenmärkte wieder aufmachen. Kunden müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen und Abstandsregeln einhalten. Seit Mai dürfen auch größere Geschäfte wieder öffnen und fast alle Dienstleistungen angeboten werden. Der Unterricht an Schulen startet schrittweise und die Gastronomie darf ab Mitte Mai wieder aufsperren. Hotels bleiben hingegen bis Monatsende noch geschlossen.

Insgesamt gab es in Österreich laut Gesundheitsministerium bisher 15.569 bestätigte Ansteckungsfälle. 418 Infizierte liegen derzeit im Krankenhaus, 104 müssen intensivmedizinisch betreut werden. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gab es 606.

(Reuters)


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