Österreich: Weniger Corona-Tests sollen Tourismus ankurbeln

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Brisante Enthüllung in Österreich: Wie Medien berichten soll es Pläne um eine eigenwillige Methode zur Ankurbelung des Tourismus geben.

In Österreich herrscht derzeit Aufregung um ein veröffentlichtes internes Papier aus dem Corona-Krisenstab. Darin soll Gerry Foitik, Bundesrettungskommandant des Roten Kreuzes, vorschlagen, mit einer geringeren Anzahl an Corona-Tests den Wintertourismus anzukurbeln.

Der Plan: Indem weniger Kontaktpersonen des Typ 1 auf das Coronavirus getestet werden, sinken auch automatisch die Zahlen, da wieder mehr Infektionen im verborgenen bleiben. So sinkt die ausschlaggebende 7-Tage-Inzidenz und andere EU-Länder würden österreichische Gebiete von der „roten Liste“ der Reisewarnungen nehmen.

Manipulation der Zahlen?

Entsprechend groß war der Aufschrei in der österreichischen Medienlandschaft, wo von einer Manipulation der Corona-Zahlen gesprochen wird. Davon will Foitik aber nichts wissen – es ginge nur um eine „Vergleichbarkeit“ der Länder.

Welche Folgen das veröffentliche Papier für Foitik und den Kristenstab hat, sind bis dato unbekannt. Zuletzt wurde aber betont, dass das Papier nur für interne Zwecke gedacht sei.