Papst Franziskus: „Vergesst trotz Coronavirus nicht auf syrische Flüchtlinge!“

Die Coronavirus-Krise ist auch im Vatikan angekommen. Dennoch mahnt Papst Franziskus auch zur Aufmerksamkeit für andere wichtige Themen.

Die Krise rund um das Coronavirus hat längst auch die Gefilde der katholischen Kirche erreicht. Wurden in vielen Ländern, darunter Italien und Österrreich, die Gottesdienste entweder verboten oder stark reglementiert, ist auch im Vatikan nichts so, wie es war.

Per Videostream musste Papst Franziskus auch seine Generalaudienz am Mittwoch in die Welt verbreiten und nutzte die Gelegenheit, um seine Glaubensfreunde zur Vorsicht zu mahnen.

„Vergesst Flüchtlinge nicht!“

Zunächst drückte das Oberhaupt der Kirche aber seine Anteilnahme für alle jene Menschen aus, die am Virus erkrankt sind. In Italien sind mittlerweile bekanntermaßen weit über 600 Menschen an der Krankheit gestorben, das Land befindet sich im Lockdown.

Gleichzeitig mahnte Papst Franziskus auch: „Vergesst nicht auf die syrischen Flüchtlinge, die an der Grenze zwischen Griechenland und der Türkei warten und leiden.“

Seit Dienstag sind sowohl der Petersplatz, als auch der Petersdom geschlossen – und zwar bis mindestens 3. April. Abschließend wandte der Papst seine Worte übrigens auch noch an alle Helfern, die „unabhängig von ihrer religiösen Gesinnung zusammen beten“.