Peru: Alle McDonalds-Filialen nach Tod von Arbeitern geschlossen

Peru: Alle McDonalds-Filialen nach Tod von Arbeitern geschlossen
Bild von PublicDomainImages auf Pixabay

Die Kette McDonalds schließt alle Lokale in Peru für zwei Tage der Trauer, nachdem es Proteste über die Sicherheit der Arbeitsplätze gab.

Der Tod von zwei jungen Mitarbeitern in einem McDonald’s-Restaurant in Lima durch einen Stromschlag hat zu Protesten geführt und den Ärger über die Arbeitsbedingungen geschürt, die als ausbeuterisch und manchmal gefährlich angesehen werden.

Perus Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen wegen des Todes von Alexandra Porras (19) und ihres ehemaligen Freundes Gabriel Campos (18) eingeleitet, die Berichten zufolge in den frühen Morgenstunden des Sonntags beim Reinigen der Küche im Fastfood-Laden gestorben sind.

Schlechte Sicherheitsstandards

Nach Angaben der peruanischen Polizei erlitt Porras beim Umgang mit einem Getränkeautomaten einen Stromschlag. Als Campos versuchte, ihr zu helfen, erlitt auch er einen tödlichen Stromschlag.

Der Tod des Paares führte am Dienstag zu Protesten vor der US-Restaurantkette in Lima.

Die meist jungen Demonstranten waren auch verärgert über das, was sie als ausbeuterischen Arbeitsmarkt mit laxen Arbeitsvorschriften, schlechten Gesundheits- und Sicherheitsstandards und niedrigen Löhnen.

Restaurants aus Trauer geschlossen

In einer Erklärung der McDonald’s-Betriebsgesellschaft in Peru sagte Arcos Dorados, sie arbeite daran, “die Details des Geschehens zu bestimmen und werde mit allem Nötigen zu den Ermittlungen beitragen”.

Sie kündigte in einer Erklärung auf Twitter an, dass sie alle ihre Restaurants in Peru für zwei Trauertage wegen des „Todes unserer Mitarbeiter“ schließen werde.


Share This