Rassistische Chats: Polizei leitet Ermittlungen ein

Rassistische Chats: Polizei leitet Ermittlungen ein
Quelle: pixabay.de

Durch die deutsche Polizei geht derzeit ein wahrliches Erdbeben. Rechtsextreme Chatgruppen belasten Polizisten schwer.

Der Berliner Innensenator Andreas Geisel sagt: “Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, wäre dies völlig inakzeptabel.” Doch was war überhaupt passiert? Mehrere Polizisten aus der deutschen Hauptstadt Berlin sollen in rassistischen Chatgruppen mitgeschrieben- und gelesen haben.

Strafverfahren eingeleitet

Nun gibt es erste Konsequenzen: Die Berliner Polizei leitete ein Strafverfahren ein und will unter anderem “Recherchen zum Inhalt der Nachrichten” anstellen. Laut einem Medienbericht soll es sich bei der Gruppe um eine Dienstgruppe der Berliner Polizei mit 25 Mitgliedern handeln, die dort rassistisches Gedankengut ausgetauscht haben.

Dabei ist das kein Einzelfall, denn seit 2014 sollen über 300 Fälle von rechtsextremen, rassistischen oder antisemitischen Entgleisungen innerhalb der Polizei vorliegen. Sogar sogenannte “Reichsbürger” soll es unter den Staatsbediensteten geben.


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