Red Bull Salzburg: So könnte die Mannschaft aussehen


Red Bull Salzburg hat sich in den letzten Jahren in der europäischen Spitzenklasse etabliert und dass obwohl jedes Jahr die besten Spieler gehen.

Ralf Rangnick wurde belächelt, als er nach Salzburg kam und meinte, er will hier künftig Spieler um die 20 Millionen Euro Marke verkaufen und Salzburg als Sprungbrett für junge Spieler nützen. Diese Aussage ist mittlerweile neun Jahre alt.

Red Bull-Fußball ein voller Erfolg

Seither hat sich im Red Bull-Fußballimperium viel getan. Leipzig schaffte den Aufstieg in die Bundesliga und spielt in dieser Saison zum zweiten Mal in der noch jungen Vereinsgeschichte international. Und Red Bull Salzburg hat seither mehrmals die Europa League-Gruppenphase dominiert und vor eineinhalb Jahren sogar den Einzug in das Halbfinale geschafft. In dieser Saison spielen die Bullen erstmals in der Vereinsgeschichte in der Champions League.

Dort schlagen sich die Salzburger mehr als nur beachtlich. Mit etwas mehr Routine hätte man wohl nicht nur vier Punkte auf der Habensseite, sondern sechs oder sogar sieben. Die Achillesferse der Salzburger ist zweifellos die Defensive, man bekommt auf Champions League-Niveau ganz einfach zu viele Tore.

RB Salzburg: Starke Leistungen in der Champions League

Dass die Leistungen der Salzburger dennoch ganz stark sind, ist fast überflüssig zu erwähnen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass vor der Saison zahlreiche Stammspieler der vergangenen Saison die Mozartstadt verlassen haben.

Xaver Schlager ging nach Wolfsburg, Hannes Wolf zog es nach Leipzig, Munas Dabbur heuerte beim FC Sevilla an, Stefan Lainer spielt in Gladbach, Amadou Haidara in Leizpzig, und Diadia Samassekou bei TSG Hoffenheim. So geht es in Salzburg Jahr für Jahr zu. Spieler gehen, aber und das ist noch viel wichtiger, Spieler kommen.

Ein Erling Braut Haaland war in der vergangenen Saison nicht gesetzt, spielte nur selten. Dominik Szoboszlai spielte sporadisch, Patson Daka ebenfalls. Die Liste, der Spieler, die nachkommen, ist lang und das macht Red Bull Salzburg zu einem der besten Ausbildungsvereine in Europa. Auch wenn man bedenkt, wie viele Spieler, die nicht den ganz großen Sprung in eine Topliga geschafft haben, sondern in Österreich spielen, ist die Liste fast unendlich lang.

Wenn Salzburg in den vergangenen Jahren keinen einzigen Spieler verkauft hätte, sondern alle behalten hätte, könnte die Mannschaft so ausschauen:

Tor: Peter Gulacsi (Leipzig/ Marktwert 12 Millionen Euro)

Verteidigung: Stefan Lainer (Gladbach / 12,5 Mio), Martin Hinteregger (Frankfurt / 12 Mio), Dayot Upamecano (Leipzig / 40 Mio), Max Wöber (Red Bull Salzburg / 10 Mio)

Mittelfeld: Sadio Mane (Liverpool / 120 Mio), Naby Keita (Liverpool / 50 Mio), Kevin Kampl (Leipzig / 22 Mio), Valentino Lazaro (Inter / 19 Mio)

Sturm: Munas Dabbur (Sevilla / 15 Mio), Erling Braut Haaland (Salzburg / 30 Mio)

Dabei sind Alan oder Jonatan Soriano nicht einmal berücksichtig.


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