Sebastian Kurz: „Lassen nicht zu, dass Einzelne alle gefährden“

Quelle: Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten / flickr.com

Sebastian Kurz trat gemeinsam mit der österreichischen Bundesregierung vor die Presse – und kündigte offizielles Zahlenmaterial mit Ende der Woche an.

Der österreichische Bundeskanzler trat am Dienstag zu einer Pressekonferenz vor die Medienvertreter. Er kündigte einige wichtige Neuigkeiten an, darunter die Tatsache, dass stetig neue Lieferungen an Gesundheitsmaterial eintreffen. 20 Millionen Schutzmasken wird Österreich alleine aus China erhalten – dafür dankte Kurz der Volksrepublik.

„Einzelne gefährden alle“

Das Credo bei der Bekämpfung bleibe: „Testen, testen, testen.“ Es wird in Österreich demnächst Schnelltests und große Kapazitäten an Corona-Tests geben. Damit sollen bis zu 100.000 Menschen pro Tag getestet werden können.

Der Kanzler gab auch an, dass viele Menschen ihn fragen, ob die Maßnahmen, die Österreich verhängt hat, bereits wirken. Dabei gab er zu verstehen: Mit Ende der Woche, voraussichtlich Freitag, wird es in Österreich validiertes Datenmaterial darüber geben, ob die Maßnahmen greifen.

Ganz klar war auch die Ansage, dass es einige Menschen gibt, die sich nicht an die verordneten Maßnahme halten. Hier wurde der Innenminister angewiesen, der Polizei die Weisung zu geben, Strafen auszuteilen. „Wir lassen nicht zu, dass Einzelne alle gefährden“, so Kurz.