Sebastian Kurz verspricht „ehrliche Antworten“ – Maßnahmen dauern an

Quelle: Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten / flickr.com

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz trat nach der Pressekonferenz am Vormittag abends im Fernsehen auf – und versprach „ehrliche Antworten“.

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz trat gestern kurz nach 11:00 Uhr vor die Presse und gab einen Einblick in den neuesten Stand der Dinge in Sachen Coronavirus. Die Maßnahmen, die man in Österreich gesetzt hatte, waren „auf jeden Fall die richtigen“, versichert der Kanzler.

Am Abend war Kurz dann noch in einer Fernsehsendung zu Gast und versprach dort „ehrliche Antworten“ – auch was die Dauer der verhängten Maßnahmen betrifft.

Lockerung zu Ostern?

Österreich strebt an, nach Ostern, also am 14. April die Maßnahmen schrittweise zu lockern. Das sei laut Kanzler Kurz auch „das Ziel – jedoch liegt die Betonung auf ‚Ziel'“. Ob das erreicht werden kann, würde sich wohl erstmals Ende der Woche abschätzen lassen, denn dann soll es „valides Datenmaterial“ über die Entwicklung der letzten Wochen geben.

Auf die sprichwörtliche Euphoriebremse trat der Kanzler dennoch und versicherte, dass die Situation nach Ostern eher jener der jetzigen Tage, als dem Normalzustand, gleichen werde. Die Schließung der Schulen in Österreich wäre beispielsweise auch „deutlich länger“ als derzeit geplant möglich.

Schließlich war für Sebastian Kurz auch noch klar, dass die Testkapazitäten in Österreich weiter erhöht werden müssen – bis zu 15.000 Tests pro Tag will man in Zukunft durchführen können.