Sechs EU-Staaten wollen gemeinsamen Pandemie-Vorrat

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Die Corona-Pandemie hat Europa und der Welt vor Augen geführt, wie schlechte viele Länder auf Katastrophen vorbereitet sind. Einige EU-Staaten wollen das nun ändern.

Die Staats- und Regierungschef von sechs EU-Ländern rufen zum Aufbau eines europäischen Vorrats an wichtigen Medikamenten und medizinischer Ausrüstung auf, um die Gemeinschaft besser gegen Gesundheitskrisen zu wappnen.

Die Vertreter Deutschlands, Spaniens, Dänemarks, Frankreichs, Belgiens und Polens plädieren in ihrem Schreiben an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zudem für die gemeinsame Forschung und Entwicklung von Impfstoffen und Arzneimitteln.

Österreich lehnt Fonds ab

Kurz vor der Videokonferenz der EU-Wirtschafts- und Finanzminister bekräftigt Österreichs Finanzminister Gernot Blümel seine Ablehnung des geplanten EU-Wiederaufbaufonds. Zwar unterstütze man die grundsätzliche Idee, erklärt er.

Allerdings: „Das Gesamtpaket ist volumenmäßig aber auch inhaltlich für uns in der derzeitigen Form nicht akzeptabel.“ Österreich gehört zur Gruppe der „Sparsamen Vier“, die sich für die Auszahlung der Corona-Hilfen in Form von Krediten aussprechen.

(Reuters)