Shitstorm entlädt sich über Roger Federer und Greta Thunberg ist mitschuldig

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Wegen seines Engagements für die Credit Suisse gerät der Schweizer Tennisstar unter Druck. Es läuft eine internationale Kampagne gegen Roger Federer und Greta Thunberg ist nicht ganz unschuldig.

Die Klima-Bewegung knöpft sich nun Tennisstar Roger Federer vor. „Auf welcher Seite der Geschichte stehst du als Vater von vier Kindern“, wird Roger Federer seit Mittwoch in sozialen Netzwerken angegriffen. Der Grund: Federer ist Werbebotschafter der Credit Suisse.

Unter #RogerwakeUpNow hagelt es im Sekundentakt Beiträge gegen den Tennistar. Der Hashtag trendete am Abend auf Twitter, in den letzten Abendstunden gab es über 4000 Posts dazu.

Federer soll Credit Suisse Engagement beenden

Viele fordern Federer dazu auf, sein Credit Suisse-Engagement zu beenden. „Roger Federer werde Klima-Champions und leihe Credit Suisse nicht weiter dein Image, solange sie Zerstörung unsrere Zukunft und unserer Kinder finanziert.

Und auch Greta Thunberg mit ihren über vier Millionen Followern prangert Federer an, indem sie entsprechende Twitter-Beiträge teilt. Federer kassiert pro Jahr für sein CS-Engagement geschätzte sieben Millionen Franken.

Federer selbst hat sich bislang nicht dazu geäußert.

Aber warum der ganze Wirbel?

Die Credit Suisse ist zuletzt massiv in die Kritik geraten. Denn die Großbank investiert nach wie vor viel Geld in Firmen, die fossile Energien fördern. Dagegen protestierten im November 2018 Klimastreikende in Lausanne, indem sie kurzzeitig den CS-Sitz in Lausanne besetzten. Diese Woche stehen fünf Frauen und sieben Männer in Lausanne vor Gericht.