Simulation: Bleiben 86% der Coronavirus-Fälle unentdeckt?

Simulation: Bleiben 86% der Coronavirus-Fälle unentdeckt?

Bei den Nachforschungen eines Fachmagazins könnte ein Großteil der Infizierten mit dem Coronavirus unentdeckt bleiben – das ist gefährlich.

Die Ausbreitung des Coronavirus ist unbestritten. Immer mehr Menschen erkranken weltweit an dem Virus, derzeit sollen es knapp 200.000 sein. 77.000 gelten derzeit als geheilt, 7000 sind an der Krankheit gestorben.

Soviel zu den nackten Zahlen. Was aber, wenn diese Zahlen massiv von den tatsächlichen Infektionszahlen abweichen?

2 Millionen Infizierte?

So schreibt ein Fachmagazin, dass etwa in China nur 14% der Ausbrüche tatsächlich identifiziert wurden, was bedeutet, dass 86% unentdeckt geblieben sind. Bezieht man diese Überlegungen auf die weltweite Statistik, so wären schon zwischen einer und zwei Millionen Menschen erkrankt.

Auch für die deutschen Statistiken würde diese Überlegung nichts gutes bedeuten. Statt derzeit 7000 Fällen, wären es dann tatsächlich zwischen 35.000 und 70.000 Kranken – das rechnet das Robert-Koch-Institut aus.


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