“Sind im Krieg”: Frankreich mobilisiert Polizei für Corona-Überwachung

“Sind im Krieg”: Frankreich mobilisiert Polizei für Corona-Überwachung
Bild von fsHH auf Pixabay

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat angesichts der Krise rund um das Coronavirus 100.000 Polizisten für die Überwachung mobilisiert.

Die Coronavirus-Krise hat in etlichen Ländern der Europäischen Union zu rigorosen Maßnahmen geführt. Grenzen wurden geschlossen, Geschäfte müssen zusperren und Ausgangssperren wurden verhängt. Als eines der ersten Länder in Europa war Frankreich von der Ausbreitung des Virus betroffen.

Nachdem bereits früh Maßnahmen ergriffen wurden – beispielsweise die Absage von Fußballspielen – sollen die Menschen nun nicht mehr ihre Häuser verlassen.

Polizei kontrolliert

Um diese verordnete Ausgangssperre bestmöglich überwachen zu lassen, beordert Präsident Emmanuel Macron 100.000 Polizisten in den Dienst. Zwei Wochen lang gilt die Ausgangssperre in Frankreich, in dieser Zeit wird an Kontrollpunkten im ganzen Land durch die Polizei kontrolliert.

Wer sich nicht an die Sperre hält, muss 135 Euro Strafe zahlen, bei mehrfachen Verstößen drohen noch höhere Bußgelder. Macron benannten die Situation klar: “Wir sind im Krieg.” Die rigorosen Maßnahmen der französischen Regierung sollen die Ausbreitung des Virus verhindern.


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