SPD-Chefin Esken fordert Konsequenzen für AfD-„Flügel“

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Der Verfassungsschutz stuft den „Flügel“ der AfD als rechtsextrem ein. Die Arbeit von Beamten, die sich zu dem völkisch-nationalistischen Netzwerk bekennen, sollte nach Ansicht von SPD-Chefin Esken infrage gestellt werden.

Das völkisch-nationalistische AfD-Netzwerk „Flügel“ ist seit vergangener Woche offiziell ein Beobachtungsfall für den Verfassungsschutz. Der Geheimdienst schätzt, dass sich etwa 7000 Personen der Gruppierung zurechnen lassen, darunter auch Beamte. Nach Ansicht der SPD-Vorsitzenden Saskia Esken müssen diese nun mit Konsequenzen rechnen.

AfD darf keine Kinder unterrichten

„Es ist höchste Zeit, dass unser Staat dafür sorgt, dass Angehörige rechtsextremer Vereinigungen wie der AfD und ihrem „Flügel“ in diesem Land keine Kinder unterrichten, keine Straftäter ermitteln, nicht für unsere Sicherheit sorgen und nicht in Verwaltungen oder Gerichten über das Schicksal von Menschen entscheiden“, sagte Esken dem Handelsblatt.