Studie: Kann Blutplasma geheilter Covid-Patienten eine Therapieform sein?

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Fast täglich kommen aus aller Welt neue Ansätze zur Heilung des neuartigen Coronavirus. In Großbritannien verfolgt man nun einen bekannten Ansatz.

Großbritannien will herauszufinden, ob das Blutplasma von geheilten Covid-19-Patienten einen erfolgversprechenden Therapieansatz bildet. Bis zu 5000 schwerkranke Patienten mit Covid-19 könnten bald wöchentlich mit Plasma als Teil eines neuen Ansatzes zur Behandlung des Virus behandelt werden, teilt das Gesundheitsministerium in London mit.

„Ich habe die Hoffnung, dass diese Behandlung ein wichtiger Meilenstein in unserem Kampf gegen diese Krankheit sein wird“, sagt Gesundheitsminister Matt Hancock. Sogenanntes Rekonvaleszenzplasma wurde während des Sars-Ausbruchs 2002 bis 2004 als wirksame Behandlung eingesetzt.

Keine Immunität?

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO gibt es bislang keine Belege dafür, dass genesene Covid-19-Patienten mit Antikörpern vor einer zweiten Coronavirus-Infektion geschützt sind.

(Reuters)