Tiere bei verheerendem Feuer in Krefelder Zoo verbrannt

Im Krefelder Zoo gab es im Affenhaus ein Feuer. Zunächst hieß es, alle Tiere seien tot – nun dürften immerhin zwei Schimpansen überlebt haben.

In dem 2.000 m² großen Affenhaus lebten seltene boreanische Orang-Utans, Schimpansen und Krallenaffen. Die Polizei sagt, das Feuer könnte durch chinesische Lampen, auch „Himmelslaternen“ genannt, verursacht worden sein, die zur Feier des neuen Jahres verwendet wurden.

„Die Leute berichteten, sie hätten diese Himmelslaternen in geringer Höhe in der Nähe des Zoos fliegen sehen und dann habe sie angefangen zu brennen“, sagte der Leiter der Kriminalpolizei der Stadt. Er sagte, die Ermittler hätten auch gebrauchte Laternen in der Nähe des niedergebrannten Geheges gefunden.

Viel Mitgefühl

Als brandgefährlich bezeichnet, sind Himmelslaternen in Deutschland verboten. Das Affenhaus im Krefelder Zoo wurde 1975 erbaut und bietet den Bewohnern des Regenwaldes ein tropisches Klima.

Der Krefelder Zoo sagte, es sei ein „Wunder“, dass zwei Schimpansen, Bally und Limbo, das Feuer überlebt hätten. Sie sind leicht verletzt, werden aber von Tierärzten betreut.

Der Zoo bestätigte auch, dass der Gorilla-Garten in der Nähe – in dem westliche Flachlandgorillas leben – verschont blieb. Der Zoo dankte den Menschen für ihre „überwältigende Welle des Mitgefühls“.