TikTok treibt Bildung in Indien voran

TikTok treibt Bildung in Indien voran

TikTok startete heute ein Bildungsprogramm in Indien, da die beliebte Kurzvideo-App das Angebot erweitern und die lokale Autorität in einem der größten Märkte stärken soll.

TkTok, das dem weltweit geschätzten Startup Bytedance gehört, sagte, es arbeite mit einer Reihe von Inhaltserstellern und -firmen in Indien zusammen, um die Plattform mit Lernvideos zu füllen.
Diese Clips decken eine Reihe von Themen ab, von naturwissenschaftlichen und mathematischen Konzepten auf Schulniveau bis hin zum Erlernen neuer Sprachen. Die Social-App bietet auch Videos mit Tipps zur Gesundheit und zum mentalen Bewusstsein sowie Motivationsgespräche.

Die soziale Plattform, die monatlich von mehr als 200 Millionen Nutzern in Indien genutzt wird, hat das Ziel, das Lernen für die indische digitale Community auf der Plattform zu demokratisieren (TikTok hatte im April dieses Jahres 120 Millionen aktive Nutzer pro Monat) .)

Das Unternehmen arbeitet mit den Edtech-Startups Vedantu, Toppr, Made Easy und Gradeup zusammen, die Bildungsinhalte für TikTok erstellen. Es kooperiert auch mit Sozialunternehmen, Josh Talks und der Nudge Foundation, um 5.000 Menschen in ganz Indien zu betreuen. Eine Führungskraft von Josh Talks sagte, dass das Unternehmen in weniger als zwei Monaten mehr als 35 Millionen Nutzer auf TikTok erreichen konnte, weit mehr Nutzer als auf anderen Plattformen.

Bildungsvideos sind einige der beliebtesten Videos

Sachin Sharma, Director of Sales and Partnerships bei TikTok, sagte, der Vorstoß der Social App in die Bildung sei eine Antwort auf die Nachfrage der Nutzer. Bildungsvideos seien einige der beliebtesten und aufregendsten Videos auf der Plattform, sagte er auf einer Pressekonferenz in Neu-Delhi.

In den letzten Monaten wurden auf TikTok mehr als 10 Millionen Bildungsvideos erstellt und geteilt, die laut Sharma mehr als 48 Milliarden Mal angesehen wurden. Er hat die finanzielle Struktur des Geschäfts von TikTok mit seinen Gründerpartnern nicht offengelegt.

In Indien boomt der Konsum mobiler Videos, was zum Teil auf die Verfügbarkeit billiger Daten und die Verbreitung kostengünstiger Android-Handys zurückzuführen ist. Daher ist eine wachsende Zahl von Edtech-Start-ups in Indien aufgetaucht, die ihren Katalog online bereitstellen.
Das achtjährige Start-up Byju’s, mit einem Wert von über 5,75 Milliarden US-Dollar hatte vor drei Monaten etwa 35 Millionen Nutzer.

Bildungsinhalte sind auch für Werbetreibende attraktiver, was TikTok helfen könnte, in Zukunft bessere Monetarisierungsoptionen zu finden, so Analysten.

Die Ausweitung auf E-Learning würde dem Start-up auch dabei helfen, sein Markenimage bei den lokalen Behörden zu verbessern. Die App ist in Indien bereits ein paar Mal auf Probleme gestoßen. Anfang dieses Jahres hatte ein indisches Gericht TikTok verboten, weil es pornografische und andere illegale Inhalte gehostet und beworben hatte. Das Verbot wurde später aufgehoben.


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