Touristen lassen Ischgl nicht so leicht davon kommen

Touristen lassen Ischgl nicht so leicht davon kommen
Photo by Pixabay

Ischgls herausragender Ruf als wird durch das Management der Coronakrise immer mehr zerstört.

Seit der Coronakrise hat der Ruf von Ischgl zahlreiche Schrammen abbekommen. Ursprünglich als einer der legendärsten Party-Skiorte in Österreich betitelt, wird der Ort in der letzten Ausgabe des Magazins “Der Spiegel” als Synonym für Gier, Unvermögen und Skrupellosigkeit gehandelt. Dabei wird dem Bundesland Tirol vorgeworfen, die Coronakrise lange Zeit unter den Teppich gekehrt zu haben, um den Tourismus am Leben zu erhalten.

Die Bar in dem die Verbreitung des Virus ihren Ursprung nahm, wurde erst drei Tage, das Skigebiet erst eine Woche nach bekanntwerden der Corona-Fälle geschlossen. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits zahlreiche Infizierte in ihre Heimatländer zurückgereist. Damit war die rasante Verbreitung des Virus besiegelt.

Sammelklage steht bevor

Nun steht eine Sammelklage im Raum. Über den Verbraucherschutzverein haben sich bereits rund 400 Betroffene verständigt. Sie planen eine Klage wegen Herbeiführung einer Gemeingefährdung einzureichen.


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