Trotz Datenschutzbedenken: Italien startet Corona-App

Trotz Datenschutzbedenken: Italien startet Corona-App
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Italien ist eines der ersten Länder, das im Kampf gegen das Coronavirus auf eine sogenannte “Tracing-App” zur Nachverfolgung von Infektionen setzt.

Im Kampf gegen den Coronavirus ist in Italien trotz Datenschutzbedenken eine umstrittene Tracking-App an den Start gegangen. Seit Montag können die Menschen in vier italienischen Regionen die App “Immuni” nutzen, um Kontakte nach einer Infektion besser nachzuverfolgen.

Infektionsketten sollen damit schneller unterbrochen werden. Die Anwendung soll auf freiwilliger Basis heruntergeladen werden. Sie basiert auf Bluetooth.

Zahlen leicht gestiegen

Die Zahl der neuen Virus-Toten in Italien hat sich wieder leicht erhöht. Die Zivilschutzbehörde teilte mit, zuletzt seien 111 Menschen an Covid-19 gestorben, nach 87 am Vortag. Insgesamt seien damit bislang 33.340 Personen den Virus-Folgen erlegen.

Das ist – gemessen an den Angaben der jeweiligen Behörden – die dritthöchste Zahl weltweit hinter den USA und Großbritannien. Die Zahl der Infizierten stieg zuletzt um 416 nach 516 am Vortag und liegt nun bei 232.664.

(Reuters)


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