Trump sagt Parteitag nach Konflikt um Abstandsregeln ab

Trump sagt Parteitag nach Konflikt um Abstandsregeln ab
Photo by Library of Congress on Unsplash

Nach dem Gegenwind aus North Carolina hat US-Präsident Donald Trump den Parteitag seiner Republikaner in dem Bundesstaat abgesagt – Ersatzprogramm gibt es noch keines.

Da der dortige Gouverneur Roy Cooper von den Demokraten weiter auf Abstandsregelungen bestehe, werde die Veranstaltung in einen anderen Bundesstaat verlegt, twitterte Trump, ohne einen neuen Ort zu nennen.

Geplant war bislang, dass Trump auf dem viertägigem Parteitag ab dem 24. August offiziell als Kandidat der Republikaner für die Präsidentenwahl im November nominiert wird. Gouverneur Cooper hatte wiederholt erklärt, wegen der unklaren Entwicklung rund um das Coronavirus sei es notwendig, eine kleinere Veranstaltung zu planen mit weniger Teilnehmern, Abstandsregeln und Maskenvorschrift.

Keine Verurteilung

Die Demokraten im US-Senat sind am Widerstand der Republikaner mit ihrem Versuch gescheitert, Präsident Donald Trump wegen des gewaltsamen Vorgehens gegen friedliche Demonstranten in der Nähe des Weißen Hauses zu verurteilen. Die Partei von Trump verhinderte mit ihrer Mehrheit in der Kongresskammer am Dienstag eine entsprechende Resolution, die die Demokraten auf den Weg bringen wollten.

Darin hieß es: “Der Kongress verurteilt den Präsidenten der Vereinigten Staaten dafür, dass er Bundesbeamte angewiesen hat, Tränengas und Gummigeschosse gegen die Amerikaner einzusetzen, die friedlich protestierten.”

(Reuters)


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