UN-Urteil: Klimaflüchtlinge können nicht nach Hause zurückgebracht werden

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Experten sagen, das Urteil sei ein Wendepunkt, der den Schutzansprüchen der Klimakrise die Tür öffnet und neue Flüchtlingswellen bringt.

Es ist gesetzwidrig, dass Regierungen Menschen in Länder zurückführen, in denen die Klimakrise ihr Leben bedrohen könnte. Das hat eine wegweisende Entscheidung des Menschenrechtsausschusses der Vereinten Nationen ergeben.

Das Urteil – das das erste seiner Art ist – ist ein rechtlicher „Wendepunkt“ und ein Moment, der „die Tür zu künftigen Schutzansprüchen für Menschen öffnet“, deren Leben und Wohlbefinden aufgrund der globalen Erwärmung bedroht sind, sagen Experten.

Millionen Flüchtlinge erwartet

Es wird erwartet, dass im nächsten Jahrzehnt Millionen von Menschen durch die globale Erwärmung vertrieben werden.

Experten gehen davon aus, dass die Entscheidung des Ausschusses den Weg für andere Ansprüche eröffnet, die auf der durch die Klimakrise ausgehenden Bedrohung des Lebens beruhen.

Das Komitee entschied, dass eine Zurückführung der Klimaflüchtlinge in ihre Herkunftsländer eine Menschenrechtsverletzung darstellen kann, wenn die Menschen dort vom Klimawandel bedroht sind.