US-Studenten wollen wegen Coronakrise nicht auf Spring Break verzichten

US-Studenten wollen wegen Coronakrise nicht auf Spring Break verzichten
Bild: Javier Allegue Barros via unsplash.com

Unglaubliche Bilder aus Florida: Die Frühlingsferien der US-Studierenden gehen feucht-fröhlich über die Bühne, als gäbe es keine Coronakrise.

“Wenn ich Corona kriege, kriege ich eben Corona. Auf die Partys will ich nicht verzichten”, stammelt der (augenscheinlich leicht bis mittelschwer illuminierte) Student in die TV-Kameras. In Florida spielen sich gerade unglaubliche Szenen ab. Fernsehanstalten und Zeitungsreporter berichten von feiernden Studierenden, die ihren jährlichen “Spring Break” (das sind die Frühjahrsferien der Universitäten und Colleges) begehen, als würde die Welt nicht gerade von der Coronavirus-Pandemie überrollt werden.

Auf kindlich-trotzige Art jammern sie in die Kameras, sie hätten die Feierferien doch “schon ein Jahr im Voraus” geplant und würden sie sich jetzt nicht verderben lassen. Eine junge Frau meint, sie würde sich jetzt noch rasch betrinken, ehe alles zusperren würde.

Coronavirus: Social Distancing statt Spring Break

Sogar Arnold Schwarzenegger hat den Studierenden geraten, die wilden Spring-Break-Partys doch lieber abzusagen und sich im “Social Distancing” zu üben. Viele der Studierenden sind deshalb so nachlässig, weil jüngere Menschen weit weniger gefährdet sind, an den Folgen einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu sterben als ältere Menschen. Dennoch würde man es sich wohl zu leicht machen, pauschal eine oder mehrere Generationen als fahrlässig zu bezeichnen – solche Typen gibt es wohl quer durch alle Altersklassen…

Dieses Foto zeigt einen Strand in Florida am 16. März:

Foto: Twitter / Sarah Hollenberg

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