USA versetzen 1.500 Elite-Fallschirmjäger für den Arktis-Einsatz in Bereitschaft

Arktische Soldaten USA Grönland
© U.S. Army

Das Pentagon hat rund 1.500 aktive Soldaten der 11th Airborne Division befohlen, sich für einen schnellen Einsatz bereitzuhalten. Offiziell wurde dies mit der Möglichkeit von Unruhen in Minneapolis nach der tödlichen Erschießung der lokalen Aktivistin Renée Good durch Bundes-Einwanderungsbehörden begründet. Allerdings hat das Timing dieser Alarmierung unter Verteidigungsanalysten und in befreundeten Hauptstädten Fragen aufgeworfen, da es mit eskalierenden geopolitischen Spannungen um Grönland zusammenfällt, berichtet Defense News.

Die Alarmierung betrifft zwei Infanteriebataillone, die auf der Joint Base Elmendorf-Richardson und in Fort Wainwright stationiert sind. Als offizielle Begründung gilt eine mögliche Unterstützung der Einwanderungsbehörden sowie der Schutz föderaler Einrichtungen in Minneapolis. Allerdings hat die Auswahl der 11th Airborne Division, die für ihre Spezialisierung auf arktische und kalte Einsatzbedingungen bekannt ist, Verwunderung ausgelöst, da für inländische Einsätze üblicherweise reguläre aktive Einheiten oder die Nationalgarde bevorzugt werden, heißt es in dem Bericht.