Victoriafälle: Dürre trocknet Wasserfälle komplett aus

Victoriafälle: Dürre trocknet Wasserfälle komplett aus
Bild von M. Roth auf Pixabay

Eine der größten Touristenattraktionen Südafrikas hat in dieser Trockenzeit einen beispiellosen Rückgang erlebt, der die Angst um den Klimawandel schürt.

Seit Jahrzehnten locken die Viktoriafälle, wo der Sambesi im Süden Afrikas 100 Meter tief in die Erde mündet, Millionen Urlauber nach Simbabwe und Sambia, um ihre atemberaubende Aussicht zu genießen.

Schlimmste Dürre seit Jahren

Die schlimmste Dürre seit einem Jahrhundert hat die Wasserfälle jedoch zu Tröpfchen gebremst und die Befürchtungen geschürt, dass der Klimawandel eine der größten Touristenattraktionen der Region töten könnte.

In den angrenzenden Ländern geht nun jedenfalls die Angst um: Durch das Austrocknen könnten Touristen ausbleiben. Die Victoriafälle sind für den Tourismus in den Ländern jedoch unverzichtbar.

Zur Trockenzeit normalerweise nur verlangsamt

Während sie sich normalerweise in der Trockenzeit verlangsamen, gaben Beamte an, dass dieses Jahr einen beispiellosen Rückgang des Wasserspiegels mit sich gebracht habe.

“In früheren Jahren, als es trocken wurde, war es nicht so weit”, sagte Dominic Nyambe, ein 30-jähriger Kunsthandwerksverkäufer, vor seinem Geschäft in Livingstone auf der sambischen Seite. „Dies ist unsere erste Erfahrung, es so zu sehen.”

Kann Klimakonferenz die Kaskaden retten?

Während sich die Staats- und Regierungschefs der Welt in Madrid zur COP25-Klimakonferenz versammelt waren, leidet das südliche Afrika bereits unter einigen der schlimmsten Auswirkungen.

Eines steht fest: Einen richtigen Durchbruch gab es bei der Konferenz nicht. Am Ende gab es zwar eine Einigung, jedoch nur auf einen Kompromiss (alles dazu gibt es hier). Die Kaskaden des Sambesi könnten also für immer trocken bleiben.

So spektakulär sehen die ausgetrockneten Wasserfälle aus:


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