Volkswagen: Verhandlungen mit 400.000 deutschen Fahrern wegen „Dieselgate“

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Autobauer entschädigte VW-Besitzer in den USA und Australien für den „Dieselgate“-Skandal sieht sich neuen Sammelklagen gegenüber.

Volkswagen verhandelt derzeit über eine außergerichtliche Einigung mit mehr als 400.000 deutschen Besitzern von Fahrzeugen, die vom Dieselgate-Abgasskandal des Automobilherstellers betroffen waren.

Der deutsche VZBV – eine Dachorganisation von Verbraucherrechtsorganisationen – erklärte, er habe Gespräche über eine „pragmatische Lösung im Interesse der Kunden“ aufgenommen.

„Keine Gewissheit für Einigung“

„Es gibt keine Gewissheit, dass eine Einigung erzielt wird“, sagte die Verbraucherverwaltung in einer gemeinsamen Erklärung mit VW.

Volkswagen hat VW-Besitzer in den USA und Australien bereits für die Manipulation von Daten über die Emissionen seiner Dieselfahrzeuge entschädigt.

Der Autobauer, der 630.000 Mitarbeiter beschäftigt, gab 2015 zu, 11 Millionen Fahrzeuge weltweit manipuliert zu haben, um Emissionsprüfungen vorzutäuschen.