Warum Jürgen Klopp über Takumi Minamo und Red Bull Salzburg schwärmt

Der FC Liverpool hat seine erste Winterverpflichtung bekannt gegeben. Takumi Minamino wechselt von Red Bull Salzburg zu den Reds. Was Jürgen Klopp dazu sagt.

Red Bull Salzburg ist längst kein normaler österreichischer Bundesligist mehr. Ja, Red Bull Salzburg, man kann es so sagen, ist eine Mannschaft, die mit der europäischen Spitzenklasse mitspielen kann und sogar in der Champions League für Überraschungen sorgen kann. Nicht umsonst waren die Salzburger bis zuletzt am Aufstieg ins Achtelfinale dran, musste dann aber doch anerkennen, dass der FC Liverpool eine Nummer zu groß ist.

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Dass das nicht weiter schlimm ist, sei hier auch nicht unerwähnt. Immerhin sprechen wir vom FC Liverpool, wohl derzeit die beste Klubmannschaft der Welt, amtierender Champions League-Sieger und souveräner Tabellenführer der Premier League, eine der besten wenn nicht die beste Liga der Welt.

Takumi Minamino wechselt von Salzburg nach Liverpool

Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass sich die Salzburger Spieler längst auf die Wunschzettel diverser europäischer Spitzenklubs gespielt haben. Erling Braut Haaland wird von Manchester United, RB Leipzig und Borussia Dortmund umworben. Sein Abschied scheint nur noch eine Frage der Zeit, wobei er wohl noch die ganze Saison in Salzburg bleiben wird.

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Ein anderer hat sich hingegen bereits verabschiedet: Takumi Minamino. Er wechselt eben zu jenem FC Liverpool. Wer hätte das je gedacht, dass ein Spieler aus Österreich, direkt in die englische Premier League wechselt und dann auch noch zum besten Team dort. Minamino hat es geschafft. Eine Ausstiegsklausel machte das möglich. 8,5 Millionen Euro sollen die Reds für den 24-Jährigen bezahlt haben. Fast schon ein Schnäppchen, wenn man an die Unsummen denkt, die normalerweise bei Transfers vom einen Klubkonto auf das andere Klubkonto überwiesen werden.

Klopp weiß, was er bekommt

Und Starcoach Klopp, der weiß, was er bekommt: Einen pfeilschnellen Spieler, der sich in den Dienst der Mannschaft stellt. Offensiv brandgefährlich ist und defensiv rackert. „Unsere Fans hatten die Chance, ihn kürzlich aus der Nähe zu sehen, also muss ich nicht zu laut über seine Qualitäten schwärmen, weil diese bekannt sind“, erklärt Klopp.

„Seine Champions-League-Erfahrung ist ein großer Bonus und von dem Klub, wo er herkommt, wissen wir, dass er gut trainiert wurde, in einer Elite-Umgebung, wo er all diese Erfahrungen gemacht hat“, meint Klopp dazu.

Klopp von Salzburg angetan

Zudem sparte Klopp nicht mit Lob, als er über Salzburg sprach: „Es ist nicht schwer zu sehen, warum Salzburg ein favorisiertes Ziel für Spieler mit richtigem Talent und Hunger sind. Aus unseren Erfahrungen mit ihnen auf und abseits des Platzes wissen wir, dass deren Ruf als der Maßstab für moderne europäische Klubs immer weiter wächst.“

Und Klopp weiß schließlich wovon er spricht. Zwei Spieler seiner aktuellen Mannschaft sind in Salzburg vom Rohdiamant zum Diamant geworden: Sadio Mane und Naby Keita.