Weihnachtsgetränke enthalten bis zu 23 Löffel Zucker

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Eine neue Studie könnte die Weihnachtsstimmung etwas trüben: Die weihnachtlichen Heißgetränke auf dem Markt enthalten noch mehr Zucker als erwartet.

Das wenig überraschende Ergebnis einer britischen Umfrage: Die angebotenen Heißgetränke zum Weihnachtsfest enthalten zu viel Zucker. Marken wie Starbucks und Costa Coffee sind die größten „Übeltäter“ – es gab jedoch auch Besserung.

Es stellte sich heraus, dass Starbucks „Signature Caramel Hot Chocolate“ in Venti-Größe mit Schlagsahne und Hafermilch 23 Teelöffel Zucker und 758 Kalorien enthält. Venti-Tassen entsprechen 590 ml.

Der Lebkuchen-Latte von Starbucks, erneut in Venti-Größe, enthält 14 Teelöffel Zucker und 523 Kalorien pro Portion.

Zuckergehalt bei einigen Ketten gesenkt worden

Einige Ketten, darunter Costa, wurden dafür gelobt, dass sie den Zuckergehalt einiger ihrer saisonalen Angebote gesenkt haben.

Public Health England (PHE) hat bis 2020 Zuckerreduzierungsziele von bis zu 20% festgelegt. Die Umfrage ergab jedoch, dass einige große Handelsketten den Zuckergehalt in ihren Festgetränken im Vergleich zu den Vorjahren sogar erhöht haben.

Medien haben Starbucks um einen Kommentar gebeten. Das Unternehmen gibt an, dass ein Teil des in seinen Getränken enthaltenen Zuckers aus Laktose stammt, einem natürlich vorkommenden Teil der Milch.