Weinstein: Einigung von 25 Millionen US-Dollar mit über 30 Frauen

Weinstein: Einigung von 25 Millionen US-Dollar mit über 30 Frauen
Bild von Thomas Breher auf Pixabay

Wird die Einigung genehmigt, würden die meisten Zivilklagen gegen Harvey Weinstein beigelegt werden und die Verfahren wären vorbei.

Berichten zufolge haben mehr als 30 Frauen, die angeblich von dem in Ungnade gefallenen Hollywood-Mogul Harvey Weinstein sexuell missbraucht wurden, eine Einigung von 25 Millionen US-Dollar erzielt, die, falls sie genehmigt werden, die meisten gegen ihn anhängigen Zivilklagen beenden würde.

Die New York Times berichtete am Mittwoch, dass ein vorläufiger Deal mit Weinsteins zahlreichen mutmaßlichen Opfern in den USA, Kanada, Großbritannien und Irland vereinbart worden sei.

Der Vorschlag warte auf die endgültige Genehmigung der Gerichte und der beteiligten Personen, doch sobald diese letzten Hürden überwunden sind, würden die Versicherungsunternehmen, die den Konkurs der Weinstein Company abwickeln, Auszahlungen vornehmen.

Keine persönliche Verantwortung

Harvey Weinstein selbst müsste seinen Anklägern keinen Cent zahlen oder ein Fehlverhalten unter den Bedingungen des Vergleichs eingestehen, berichtet die Times.

Die mangelnde persönliche Verantwortung hat bei einigen der beteiligten Frauen zu Enttäuschungen und Wut geführt, obwohl die Verhandlungsparteien darauf bestehen, dass die ihnen offenstehenden rechtlichen Möglichkeiten begrenzt waren.

Strafrechtliche Klagen warten

Die anhängige Beilegung der zahlreichen Zivilklagen ist keineswegs das Ende von Weinsteins Rechtsproblemen. Am 6. Januar soll sein Strafverfahren mit der Auswahl der Geschworenen vor einem Gericht in Manhattan eröffnet werden.

Zu den strafrechtlichen Anklagen gegen ihn zählen die mutmaßliche Vergewaltigung einer Frau im Jahr 2013 und der Vorwurf des erzwungenen Oralsex gegen eine ähnlich unbenannte Frau im Jahr 2006. Weinstein hat jegliche Behauptung von nicht einvernehmlichem, strafrechtlichem oder zivilrechtlichem Sex abgelehnt.


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