Wiener Schwimmbad: Burka-Trägerin beschwert sich über nackte Frau

Bild von Richard Mcall auf Pixabay

Aufregung um einen Vorfall in einem Wiener Schwimmbad: Eine Frau im Burkini beschwerte sich über eine nackte Frau in der Umkleidekabine.

Große Empörung in Österreich: In der Hauptstadt Wien soll sich eine Frau im Burkini über eine nackte Person in der Umkleidekabine eines Schwimmbades beschwert haben. Medien sprechen bereits von der „Schwimmbad-Affäre“ – auch aus der Politik gibt es erste Reaktionen.

Frau mit Sohn in Damenumkleide

Das vermeintliche „Opfer“ betrat gemeinsam mit ihrem Sohn die Damenumkleide des Schwimmbades im Wiener Bezirk Simmering – bekleidet mit einem muslimischen Schwimmanzug, einem Burkini. Dort traf sie auf eine 57-Jährige, die sich gerade umziehen wollte.

Durch die Nacktheit der Frau beim Umziehen fühlte sie sich angegriffen und soll die Nackte auch zur Rede gestellt haben. Die Badeordnung sieht jedoch ganz klar vor: In den Umkleideräumen dürfen die Badegäste nackt sein.

Auch das tragen eines Burkini ist in Wiener Schwimmbädern erlaubt – geht es nach dem Vorsitzenden der Freiheitlichen Partei ist das, ebenso wie der gesamte Vorfall, ein Zeichen für „gescheiterte Ausländerpolitik“.