WWF: Globales Wirtschaftswachstum durch Klimawandel gefährdet

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Umweltschäden könnten das Wirtschaftswachstum bis 2050 um 435 Mrd. Euro pro Jahr ausbremsen, warnt der World Wildlife Fund (WWF).

Laut einer Studie des World Wildlife Fund (WWF) wird der Verlust der Natur bzw. der Klimawandel bis 2050 das weltweite Wirtschaftswachstum um 435 Mrd. Euro jährlich beeinträchtigen.

Länder wie Großbritannien, das mit einem Verlust von rund 19 Mrd. Euro rechnen muss, werden besonders hart getroffen. Benötigt werden laut WWF dringende Maßnahme zum Schutz der Natur.

Rückgang von Wald und Fischerei

Die weltweiten Auswirkungen der Küstenerosion, des Artenverlusts und des Rückgangs von Naturgütern aus Wäldern und der Fischerei werden die Weltwirtschaft stark beeinflussen, so die Studie.

Der Verlust im Jahr 2050 scheint mit nur 0,67% des Welteinkommens bescheiden zu sein, die Schätzung war jedoch konservativ und die Summe dürfte viel höher ausfallen, wenn Gebiete wie die Antarktis sich schneller verschlechtern.

Die weltweiten Lebensmittelpreise würden laut WWF ebenfalls steigen, da der Agrarsektor vom Naturverlust betroffen ist. Bis 2050 steigen die Preise für Holz um schätzungsweise 8%, für Baumwolle um 6%, für Ölsaaten um 4% und für Obst und Gemüse um 3% .